Was brauche ich für ein gutes Fondue?

Von Jan am 22. Juli 2019 in Genuss

In Deutschland findet das Fondue besonders zu feierlichen Anlässen seinen Weg auf den Tisch. Dabei gibt es sehr viele verschiedene Varianten, die es sich lohnt auszuprobieren. Im folgenden erläutern wir, anhand der Fleisch- und der Käsevariante, was so ein richtig gutes Fondue ausmacht. Dazu erklären wir, was es für unterschiedliche Fonduesets gibt.

Unterschiede in der Ausstattung

Fondue-Sets gibt es in verschiedenen Preiskategorien, sie bestehen jedoch fast immer aus einem großen Topf, dem sogenannten Caquelon, in dem das Essen mit länglichen Spießschen gehalten wird. Preiswertere Modelle werden mit der Hilfe von Parrafinlampen oder speziellen Kerzen erhitzt. Die Töpfe können dabei aus Gußeisen oder Keramik bestehen, es wirkt sich zwar Prinzipiell nicht auf den Geschmack aus, die eisernen Töpfe geben ihre Hitze jedoch beständiger ab und eignen sich gut für Öl-Fondues. Das Behältnis kann noch über einen längeren Zeitraum sehr heiß bleiben. Hier ist etwas Achtung geboten. Alternativ, kann ein elektrisches Fondue zum Einsatz kommen. Diese sind sicherer, da sie kein offenes Feuer benötigen, dafür nicht mehr so ein Highlight. Schokobrunnen hingegen schon. Sie sind aber eben nur für Schokoladenfondues geeignet. Mehr Informationen zu Fondue-Sets.

Die beliebtesten Fondue-Sorten – Das Fleischfondue

Bei den wohl vier bekanntesten Sorten handelt es sich also um das Käsefondue, dem Schokoladenfondue, dem Fondue mit heißer Brühe (Fondue chinoise) und dem mit heißem Öl (Fondue bourguignonne). Beide Fleischfondue-Zubereitungen schmecken sehr würzig. Das Fleisch wird in kleinen Würfeln in den Topf gegeben, um entweder gekocht oder frittiert zu werden. Als Brühe kommt sowohl Hühnerbrühe, aber auch Gemüse- und Fleischbrühe in Frage. Ein großer Vorteil dieses leichten Fondues ist außerdem, dass es besser verdaulich ist und der Geruch sich schnell verflüchtigt. Das Brüh-Fondue eignet sich bestens für die Zubereitung asiatischer Küche. Neben Fleisch, lassen sich auch Meeresfrüchte und Glasnudeln garen. Als Beilage eignen sich Krabbenchips oder andere fernöstliche Spezialitäten. Zum Öl-Fondue passen hingegen Hühnerbrust, Schweine- und Rinderfilet. Dazu eine Menge Grillsaucen, eine Schüssel mit Salat, Weißbrot oder Baguette und Mixed Pickles.

Das Käsefondue

Das Käsefondue sollte aus schweizer Käsesorten bestehen, innerhalb dieses Rahmens, kann nach Geschmack experimentiert werden. Traditionellerweise hat jede Region in der Schweiz seinen besonderen Lieblingskäse. Weit verbreitet ist ein Mix aus Gruyère, Appenzeller und Emmentaler. Als Faustregel gilt, je mehr Appenzeller desto würzige ist Ihr Käsecuvee. Bei der Zubereitung des Fondues kommt es darauf an, den Käse vor dem hinzugeben sehr klein zu reiben. Dadurch lässt sich die Masse später mit dem Wein verbinden und sie schmilzt besser. Hierfür ist es auch von Bedeutung, jungen Käse zu verwenden. Mit Kartoffel- oder Maisstärke, welche direkt zu den Käseraspeln gegeben wird, wird die Käsesauce schließlich gebunden.v

« »