Die Lage alleine entscheidet nicht alleine über den Wert einer Immobile.

Von Martina am 15. August 2019 in Finanzen
Immobilienbewertung

Warum und wofür braucht es eine Immobilienbewertung?

Den Preis kann schon bei der Immobilienbewertung das falsche Baujahr erheblich schmälern. Eine erhebliche Rolle spielt auch der Zustand der Immobilie, die Qualität der Ausstattung der Einbruchschutz und vieles mehr. Wenn Häuser und Experten von Experten in Augenschein genommen werden, achten diese auf bestimmte Dinge.

Möchte ein Immobilien Besitzer diese verkaufen, dann muss der Wert des Objektes richtig eingeschätzt werden. Eigentümer müssen immer wieder feststellen, dass aufgrund des Immobilienbooms die Preise fürs Eigenheim deutlich gesunken sind.

Der Forschungsleiter bei den Bewertungsexperten, Christian Sauerborn, gibt an, dass es bei Immobilen immer wieder zu einer Überschätzung der Immobilien kommt. Die rasante Preissteigerung gilt nur für wenige Regionen. Preissteigerungen von vier bis sechs Prozent werden oftmals übersehen, da diese nicht spektakulär sind.

Zahlreiche Faktoren entscheiden über den Wert einer Immobile

Um den Wert einer Immobile zu ermitteln, ist es wichtig zu klären, ob sich diese im Außenbereich einer Siedlung, in einem Dorf oder in einem Stadtgebiet befindet. Ist es ein reines Wohngebiet, ein Mischgebiet oder ein Gewerbe-Industriegebiet? Ebenfalls sind noch Fragen nach der Wohn- und Nutzfläche, Grundstücksgröße, Ausrichtung und Bauweise wie Mauerwerk, Fertighaus oder Stahlbeton ist bei der Immobilienbewertung zu klären.

Die Art der Immobile spielt ebenfalls eine tragende Rolle. Ist das Objekt eine Villa, Reihenhaus, Doppelhaushälfte (DHH) oder Wohnung? In welchem Stockwerk liegt letztere? Ist der Grundriss modern, normal, ausgefallen oder eher unpraktisch gestaltet?

Experten schauen auch auf die Details

Profis achten bei der Immobilienbewertung, neben den genannten Kriterien noch auf weitere, die für die Wertschätzung wichtig sein können. Diese lassen sich jedoch oft nur von einem ortsansässigen Experten beurteilen.

Typische Fehler, die Immobilienbesitzer beim Schätzen unterlaufen

Laien gelangen auch mit diesem Wissen oftmals zu Fehleinschätzungen. Sauerborn erklärt typische Fehler von Immobilienbesitzer und die somit zustande kommenden hohen Preise.

  • Immobilienbesitzer orientieren sich an Angeboten aus Immobilienportalen. Diese sind jedoch im Schnitt 10 bis 15 Prozent über dem eigentlichen Verkaufswert.
  • Das eigene Glück wird überschätzt, da die Immobilie emotional und zu positiv bewertet wird.
  • Die investierten Kosten der Immobile entspricht oftmals nicht dem tatsächlichen Wert. Kein Käufer erstattet beispielsweise Handwerkerleistungen oder Reparaturen, die vom Eigentümer selbst durchgeführt wurden in voller Höhe. Auch Extrakosten werden nicht 1:1 übernommen wie für ein Gartenhäuschen.
  • Häufig werden Flächen bei der Immobilienbewertung völlig überschätzt. Bei Flächen, die nicht zum Wohnzweck ausgebaut wurden, werden auch nicht als solche bewertet.
  • Lediglich Richtwerte sind Bodenrichtwerte. Diese müssen nach oben oder unten individuell bei de Immobilienbewertung angepasst werden. Den richtigen Umgang wissen jedoch nur Experten.

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