Wie viel warmes Wasser läuft durch einen elektronischen Durchlauferhitzer?

Von Jan am 20. September 2019 in Haus&Garten

Die Frage ist einfach zu beantworten: So viel Wasser, wie man benötigt. Der Vorteil eines elektronischen Durchlauferhitzers ist, dass er nur so viel Wasser verbraucht, wie man selber benötigt. Es wird also kein Wasser gespeichert, wie es zum Beispiel bei einem Boiler der Fall ist.

Wenn eine Zapfstelle, also ein Wasserhahn, aufgedreht wird, springt der elektronische Durchlauferhitzer an. Es fließt Wasser durch, was auf seine Temperatur hin überprüft wird. Der elektrische Durchlauferhitzer erfühlt die Ausgangstemperatur und führt das Wasser dann in einen Heizblock, wo es auf die Wunschtemperatur erhitzt wird. Dann wird es direkt zum Wasserhahn weitergeleitet. Dort wird es dann zum Hände Waschen, Spülen oder Duschen genutzt.

Elektronische Durchlauferhitzer sind sparsamer im Strom- und Wasserverbrauch

Ein elektronischer Durchlauferhitzer hat den Vorteil, dass er das Wasser auf die voreingestellte Temperatur erhitzt. Das ist ein Vorteil gegenüber eines hydraulischen Gerätes. Dieses erhitzt das Wasser so stark, dass man daraufhin kaltes Wasser hinzugeben muss, um das Wasser überhaupt nutzen zu können. Deshalb spart man bei einem elektronischen Durchlauferhitzer Wasser, denn es muss kein Kaltwasser dazugegeben werden.

Wasserverbrauch eines Deutschen im Durchschnitt

Im Durchschnitt verbraucht eine Person in Deutschland um die 122 Liter Wasser am Tag. Davon gehen etwa 44 Liter in die Körperpflege, werden also zum Baden, Duschen und Waschen benötigt. Daneben werden Wasser zum Kochen. Spülen, Toilettenspülung und Trinken benötigt. Das Wasser für die Körperpflege stellt den größten Posten dar. Hier kann man sparen, in dem man

  • eher duscht als badet
  • kürzer duscht

In eine herkömmliche Badewanne umfasst circa 140 Liter. Mit dieser Menge kann man ungefähr 15 Minuten lang duschen. Hier kann man den Wasserverbrauch verringern, in dem man eine Spar-Brause auswählt. Diese verbraucht nur 6 Liter pro Minute anstatt 10 Liter.

Die richtige Temperatureinstellung spart Wasser

Bei elektronischen Durchlauferhitzern kann man die Temperatur einstellen, die das Wasser haben soll, wenn es aus dem Zapfhahn kommt. Entweder ist eine Stufenweise Einstellung möglich oder man kann sogar Grad genau vorgeben, wie heiß das Wasser sein soll. Diese Funktion sollte man unbedingt nutzen, denn so spart man nicht nur Wasser sondern auch Strom. Der Grund dafür ist, dass für einige Handlungen 40 bis 45 Grad Celsius vollkommen ausreichen. Zum bloßen Hände Waschen reichen sogar schon 38 Grad Celsius aus. Wenn das Wasser allerdings in Höchsttemperatur aus dem elektronischen Durchlauferhitzer kommt (in der Regel 60 Grad Celsius), wird

  1. mehr Strom zur Erhitzung gebraucht
  2. zusätzlich Kaltwasser hinzugefügt, damit man das Wasser überhaupt nutzen kann.

Fazit

Wie viel Wasser ein elektronischer Durchlauferhitzer verbraucht, ist abhängig von den persönlichen Verhalten. Wer lange und ausgiebig duscht, benötigt mehr Wasser. Wer oft am Tag spült, ist auch Vielverbraucher. Wer gerne badet, wird auch einen hohen Wasserverbrauch haben. Allerdings gibt es Möglichkeiten, den Verbrauch einzuschränken und so Wasser, Strom und letztendlich auch Geld zu sparen.

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